Eine Lerche
Eine Lerche © Ralf Zierold/pixelio.de

 

Lerchen gehören zu den Sperlingsvögeln. Ihre Familie umfasst 92 Arten, die fast überall auf der Welt vorkommen. Davon leben allerdings die meisten in Afrika. In unseren Breiten sind hauptsächlich Feldlerchen, aber auch Haubenlerchen und Heidelerchen zu finden. Lerchen sind Zugvögel, wobei die meisten Kurzstreckenzieher sind. Das bedeutet, dass sie nicht mehr als 2000 Kilometer zurücklegen, wenn sie im Winter in den Süden fliegen. 




Die Feldlerche war 1998 Vogel des Jahres.

Ein Tarnfarbenkleid

Das Aussehen der Lerche ist eher unspektakulär. Als bodenlebender Vogel schützt sie sich vor ihren Feinden durch eine Tarnfarbe. Graubraun gesprenkelt passt sie sich ihrer Umgebung an. Männchen und Weibchen unterscheiden sich nur etwas von der Größe, nicht vom Aussehen. Sie lebt auf Wiesen, Weiden, Heide oder offenen Kulturlandschaften. Die Lerchen fliegen wellenförmig und laufen am Boden in geduckter Haltung. Alles an ihnen wirkt unauffällig. Trotzdem hat es dieser unscheinbare Vogel in die Literatur geschafft und ist sprichwörtlich geworden. Lerchen sind die Frühaufsteher unter den Vögeln. Darum werden auch die Frühaufsteher unter den Menschen Lerchen genannt.

Die Stimme der Lerche

Morgenlied

Die Lerchen sind es, die mit ihrem Gesang den Tag und auch den Frühling einläuten. Eine Lerche singt ihr Lied zumeist im Flug. Die Männchen steigen in Spiralen bis zu 60 Meter hoch und singen dabei, um ihr Revier zu markieren. Sie schaffen es, fünf Minuten lang, ohne dazwischen Luft zu holen, zu singen und gleichzeitig zu fliegen oder in der Luft zu stehen. Ihr Gesang ist eine Wiederholung trillernder, zwitschernder Laute, oft bauen sie in ihre Lieder auch die Gesänge anderer Vogelarten mit ein. Für Dichter aller Epochen waren sie mit ihrem fröhlichen himmelstürmenden Gesang ein Sinnbild für den Frühling.

Familienleben

Die Lerche ist ein Bodenbrüter. Sie scharrt eine Kuhle in den Boden und polstert diese mit Pflanzenteilen, Moos und Ästchen aus. Meist brüten die Lerchen in unseren Breiten zweimal hintereinander. Im Nest sind zwei bis sechs Eier zu finden. Die Jungen schlüpfen nach elf bis zwölf Tagen. Nach sieben bis elf Tagen verlassen die Jungvögel bereits das Nest, nach 15 bis 20 Tagen sind sie voll flugfähig. In diesem Alter suchen sie dann auch selbstständig nach Futter und spätestens nach einem Monat sind sie unabhängig von ihren Eltern. Allerdings bleiben sie bis zum Wegzug im Herbst im elterlichen Revier.




Im Winter ernähren sich die Lerchen vegetarisch von Sämereien, Blättern und Keimlingen. Im Frühjahr beginnen sie dann zunehmend, sich auf tierische Nahrung umzustellen. Die Jungtiere werden mit Insekten aller Art, Spinnen, Würmern, Larven und kleinen Schnecken gefüttert.

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