Putte im Garten
Putte im Garten

 

Putten gehören in Italien oder Frankreich zum alltäglichen Anblick. Sie tauchen in Gemälden oder als Skulpturen auf und besitzen oft auch ein Paar Engelsflügel. Europas bekannteste Putte ziert aber wohl in Belgiens Hauptstadt Brüssel einen Brunnen – das Manneken Pis. In deutschen Gärten kommen Putten als Gestaltungselemente immer wieder zum Einsatz und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.




Geschichte der Putte

Der Begriff Putte, im italienischen Original auch Putto genannt, bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie Knäblein und geht auf das lateinische Wort putillius zurück. Ursprünglich wurden Putten in der Kunst für allegorische Darstellungen verwendet. In der griechischen Antike tauchten sie häufig auch in der Sonderform des Liebesgottes Eros auf. Diese Darstellungsform trägt die Bezeichnung der Eroten, während die römischen Pendants dazu analog zum Liebesgott Amor als Amoretten bezeichnet werden. Gab es also bereits erste Putten während des Altertums, so erlebten sie im Zeitalter des Barock und Rokoko ihre absolute Hochzeit.

 

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Putte im Park © Rolf Handke/pixelio.de

Putten im Garten

Putten in deutschen Gärten erleben derzeit einen absoluten Boom und werden als Dekorationselement immer beliebter. Ursprünglicherweise werden sie aus Marmor oder Bronze gefertigt. Immer mehr in Mode gekommen sind aber auch Figuren aus Steinguss oder Terrakotta, die deutlich günstiger in ihrer Anschaffung sind. Sehr gut machen sie sich auf Säulen, umgeben von Rosensträuchern oder schön zurecht gestutzten Formschnittbäumchen sowie in der Mitte von Brunnen. Im Prinzip gibt es aber keine Vorgabe, wie die Skulpturen arrangiert werden sollten, und am Ende entscheidet wie so oft der eigne Geschmack. Es gibt sie mit Sicheln in der Hand oder Trauben im Arm, sitzend auf der nachgebildenden Erde, ausgestattet mit Musikinstrumenten oder als Engel in fliegender Position. Zumeist sind die Figuren unbekleidet, wer es allerdings etwas züchtiger möchte, der findet auch Putten, die mit Tüchern oder Lorbeerblättern bekleidet sind. Einfachste Ausführungen lassen sich schon für weniger als 100 Euro bekommen. Hochwertigere Skulpturen jedoch liegen zwischen 100 und 1000 Euro.

 

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Wer versteckt sich denn da? © w.r. Wagner/pixelio.de

Pflege der Skulpturen

Grundsätzlich bedürfen Skulpturen keiner besonderen Pflege. Sie sind witterungsbeständig und erhalten im Laufe der Zeit eine reizvolle Patina aus Flechten und Moos. Wer dies nicht mag, der kann die Putten aber auch reinigen.




Ein guter Tipp ist, die Putten in ein großes Behältnis mit Wasser und alten Kartoffelschalen zu geben. Ein bis zwei Tage sollten sie darin eingeweicht werden, dann müssen sie noch einmal mit einer etwas härteren Bürste abgeschrubbt werden, um hinterher wieder fast wie neu auszusehen.

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