Wollläuse
Unbeliebt bei Pflanzenfreunden: Wollläuse © Maja Dumat/pixelio.de

 

Wollläuse, die auch als Schmierläuse bekannt sind,  zählen zu den gelegentlich auftretenden Schädlingen. Die saugenden Pflanzenschädlinge zählen zur Familie der Schildläuse. Anders als diese besitzen sie jedoch einen weißen watteähnlichen Panzer, was ihnen den Namen Wollläuse einbrachte.

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Merkmale Schmierläuse

Die ein bis zwölf Millimeter großen Schmierläuse sind an den grünen Blättern einer Pflanze gut zu sehen. Sie besitzen eine weiße, rosafarbene oder rostbraune Behaarung, die bei Kontakt einen schmierigen Film abgibt. Sie vermehren sich eingeschlechtlich, sodass das Weibchen alle zwei Monate 600 Eier legt. Nach rund zehn Tagen schlüpft die neue Generation. Wollläuse sitzen meistens an den Blattachsen und erzeugen ein weißes Gespinst. Sie zählen zu den saugenden Insekten. Befallene Pflanzen leiden gleich mehrfach unter den Schädlingen. Sie saugen den Pflanzensaft aus den Blättern und sondern in ihrem Speichel ein Gift ab, welches das Wachstum der Pflanze beeinträchtigt. Ein Ausscheidungsprodukt ist Honigtau, der wiederum andere Pflanzenkrankheiten anzieht. Bei starkem Befall gehen die Pflanzen ein. Deshalb ist es wichtig, Woll- und Schmierläuse schnell zu erkennen und zu bekämpfen. Neben allen krautigen Pflanzen breiten sich die Schädlinge gerne an folgenden Pflanzen aus:

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Mittel gegen Woll- und Schmierläuse

Einzelne Schädlinge können abgesammelt werden. Dazu werden die Läuse und ihre Eier mit einer Messerspitze abgehoben oder abgekratzt. Der Honigtau wird feucht von den Blättern herunter gewaschen. Bei starkem Befall kommen im Handel erhältliche Produkte auf Paraffinölbasis zum Einsatz, die aber auch Zuhause selbst hergestellt werden können Dazu gibt man 15 ml Spiritus und 15 ml Paraffinöl (alternativ Kernseife) in einen Liter Wasser. Befallene Pflanzen werden damit eingesprüht oder eingepinselt. Robuste Kakteen vertragen reinen Brennspiritus, der die Hülle der Läuse auflöst und den Schädling darunter abtötet. Die Prozedur muss mehrmals wiederholt werden, bis alle Wollläuse abgetötet sind.

Hausmittel gegen Schmierläuse

Nach Möglichkeit werden befallen Pflanzenteile abgeschnitten. Das Abbrausen mit handwarmem Wasser entfernt Wollläuse, muss aber regelmäßig wiederholt werden. Der Blumentopf wird dabei leicht schräg gehalten, damit die Läuse nicht ins Erdreich gelangen. Der Panzer kann durch hochprozentigen Alkohol aufgelöst werden, der mit einem Wattestäbchen auf die Wolllaus getupft wird.

Befall der Wurzeln

Während der Befall an den Blättern sichtbar ist, lässt sich der Befall der Wurzeln erst beim Umtopfen erkennen. Alle Wurzeln müssen dann vom Substrat befreit und nach Möglichkeit mit einem scharfen Wasserstrahl abgewaschen werden. Das Pflanzgefäß muss desinfiziert werden. Die Pflanze wird in neues Substrat gesetzt, das zuvor im Backofen bei 800 Grad fünf Minuten lang sterilisiert wird.




 

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