Eine blühende Seidenpflanze
Eine blühende Seidenpflanze © Uwe275/pixelio.de

 

Die Seidenblume ist ein wahres Schmuckstück unter den Staudengewächsen. Sie ist eine nordamerikanische Zierpflanze, die auch den Weg in unsere Gärten gefunden hat. Die verbreitungsfreudige Pflanzenart wird in der Botanik auch als Asclepias bezeichnet, von der es rund 100 verschiedene Sorten gibt.




Seidenblumen sind anspruchslose Gewächse

Die Seidenpflanze kann schon bei geringer Pflege eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die faustgroßen Blütenballen haben 40 bis 100 einzelne Blüten. Sie verströmen einen intensiven Duft und können je nach Unterart eine orangene, rote oder violette Färbung aufweisen. Die farbenprächtigen Blüten bilden einen starken Kontrast zum grünen Blattwerk. Die Blätter haben eine schmale und längliche Form, auf der Oberseite sind sie meist dunkelgrün, während sie auf der Unterseite eine leicht bläuliche Verfärbung besitzen.

Nach der Bestäubung durch Insekten entwickeln sich zehn bis 15 Zentimeter lange Früchte. In jeder Frucht stecken Hunderte von Samen, die zur schnellen Verbreitung der Pflanze beitragen. Die Seidenpflanze gehört zur Gruppe der Neophyten. Das sind Pflanzenarten, die sich in Regionen angesiedelt haben, in denen sie zuvor nicht heimisch waren. Da das Staudengewächs leicht verwildert und schnell die heimische Vegetation verdrängt, sollten die Fruchtstände vor dem Ausreifen entfernt werden.

Heilpflanze der amerikanischen Ureinwohner

Die Seidenpflanze gehört zur Gattung der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Alle Pflanzenteile enthalten einen weißen Saft, der giftig ist. Somit sollten beim Beschneiden Handschuhe getragen werden, da er bei empfindlichen Personen Hautirritationen verursachen kann. Trotz der gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe dienten die Früchte den nordamerikanischen Ureinwohnern als Heilmittel. Sie sind zum Verzehr geeignet, sofern ihnen das Gift durch Kochen entzogen wird.




Als Beet- oder Kübelpflanze geeignet

Die Seidenblume mag keine beengten Verhältnisse. Es sollte ihr stets ausreichend Platz zum Wachsen geboten werden. Das Staudengewächs gedeiht in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Ansiedlung zaghaft. Sie verbreitet sich jedoch im Laufe der Zeit immer schneller. Was die Lichtverhältnisse angeht, so ist die Pflanze recht genügsam. Viel Licht begünstigt jedoch das Wachstum. Die Ansprüche an den Boden sind ebenfalls gering. Bei lockeren und durchlässigen Böden treiben die Wurzeln zügig in das Erdreich. Während der ersten Jahre sollte das Wurzelwerk vor Frost geschützt werden. In der Winterzeit empfiehlt sich daher, den umliegenden Boden mit Laub, Stroh oder Tannenzweigen abzudecken. Die Pflanze gilt als winterhart, zu starke Kälteeinbrüche können ihr jedoch schaden. Auch die Aufzucht in Kübeln ist daher eine Option. So kann die Asclepias bei Bedarf im Haus überwintern, idealerweise an einem hellen Standort und bei einer Umgebungstemperatur von zehn Grad.

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