Ackerwinde
Ackerwinde © Günter Havlena/pixelio.de

 

Die Ackerwinde heißt auch Teufelsdarm. Ein wenig schmeichelhafter Name, der zeigt, dass es sich bei ihr nicht unbedingt um einen beliebten Gartenbewohner handelt. Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie sieht eigentlich nicht mal so schlecht aus. Ihre Blüten sind trichterförmig. Sie haben eine rosa bis bläuliche Farbe. Oft wird sie mit der Zaunwinde verwechselt, hat aber nur halb so große Blüten. Zudem sind die Blüten der Zaunwinde strahlend weiß. Zu guter Letzt besitzt die Ackerwinde längliche Blätter und die Zaunwinde rundliche.




Ein furchtbares Unkraut

Die durchaus hübsche Ackerwinde ist jedoch eines der gefürchtetsten Unkräuter im Garten. Das liegt hauptsächlich am ausladenden Wurzelwerk, welches ständig neue Sprossen treibt. Darum bringt es keinen Erfolg, die Ackerwinde nur oberflächlich zu entfernen. Sie kommt einfach wieder. Recht Effektiv, aber auch anstrengend ist es dagegen, die Ackerwinde auszugraben. Dafür werden sonnige und leicht windige Tage empfohlen. Bei diesen Wetterkonditionen vertrocknen die ausgegrabenen Stücke relativ schnell. Jeder Wurzelrest im Boden, hat leider das Potenzial, eine neue Pflanze hervorzubringen.




Warnung vor dem Spaten

Von der Verwendung eines Spatens wird von Fachleuten abgeraten. Dieser kann das Wurzelwerk so stark zerhacken, dass es zu einer erneuten und mitunter sogar sehr weiträumigen Ausbreitung kommen kann. Sie empfehlen eher eine Grabegabel, einen Unkrautstecher oder ein Durchwurfsieb. Wem dieses noch fehlt, der kann diese Gerätschaften sehr gut online, etwa im Shop von Obi bestellen. Mit dem Unkrautstecher holt man als erstes die Pflanzen aus dem Erdreich. Danach muss der Boden mit der Grabegabel ausgehoben werden. Dabei wird empfohlen, mindestens bis in eine Tiefe von drei Spaten vorzudringen. Alle Wurzeln müssen raus! Am sichersten ist es, sie in einem Eimer zu sammeln. Bevor der Boden wieder ausgebracht werden darf, muss er durch das möglichst feinmaschige Sieb hindurch. So wird sichergestellt, dass keine weiteren Wurzeln zurück ins Erdreich gelangen. Leider bildet die Ackerwinde sehr feine Fadenwurzeln aus, die sich schnell sowohl in der Breite als auch in der Tiefe ausbreiten. Es ist fast unmöglich, die Pflanze wieder ganz los zu werden.  Tritt die Ackerwinde im Rasen auf, kann man sie nicht ausgraben. Dort bleibt nur der Unkrautstecher – und der muss dann auch noch mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden. Wird der Rasen häufig gemäht, wird die Ackerwinde aber mit abgeschnitten. Bei ungenutzten Flächen bleibt das Abdecken mit schwarzer Folie als  ein wirkungsvolles Mittel.

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