Eine Möwe
Eine Möwe © Rosel Eckstein/pixelio.de

 

Die Möwe, auch Laridae genannt, gehört der Vogelfamilie der Regenpfeiferartigen an. Neben der eigentlichen Möwe gehören zu dieser Gruppe auch die Raubmöwen, die Scherenschnäbel, die Alkenvögel sowie die Seeschwalben.




Das Aussehen

Die Möwe ist ein mittelgroßer bis großer Vogel, der relativ lange, schmale und spitz auslaufende Flügel hat. Der Schnabel hat eine spezielle Form, wobei der Oberschnabel leicht nach unten gekrümmt ist. Möwen verfügen über drei Zehen, zwischen denen sich Schwimmhäute befinden. Sie sind nach vorne gerichtet, ein Vierter hingegen nach hinten. Zumeist sind die Vögel weiß-gräulich gefiedert und am Kopf, dem Rücken und auch an auf den Flügeln schwarz gefärbt. Beide Geschlechter haben in der Regel die gleiche Farbgebung, sodass sie dadurch nicht unterschieden werden können. Ein Ansatzpunkt ist hierbei, dass die Männchen zumeist etwas größer sind. Die Jungvögel sind am Anfang bräunlich gefärbt, bevor sie die typische Färbung einnehmen.

Die Stimme

Möwengesang

Möwen können sehr laut singen, was häufig auch als Kreischen empfunden wird. Bekannt sind die einzigartigen Laute vor allem an der See, wenn die Vögel über dem Meer kreisen.

Verbreitung und Lebensraum

Möwen sind fast auf der ganzen Welt zu finden, insbesondere in gemäßigten und vor allem in kalten Klimazonen. In einigen tropischen Gebieten fehlen Brutvorkommen, wie zum Beispiel im Amazonasbecken (Südamerika), im Kongobecken (Zentralafrika), in Südostasien, in Indien oder auch in Neuguinea. Viele Möwen-Arten, die in nördlichen Regionen brüten, begeben sich allerdings sehr häufig in diese Regionen, um dort zu überwintern.

In der Regel leben Möwen an Küsten, es gibt jedoch auch Arten, die im Binnenland brüten, wie zum Beispiel die Lachmöwe. Nur selten leben Möwen hauptsächlich auf der See, ein Beispiel hierfür allerdings ist die Dreizehenmöwe.

Lebensweise und Ernährung

Möwen sind sehr gute Segelflieger und das auch bei sehr starkem Wind. Zumeist suchen sie am Strand nach Nahrung oder jagen anderen Vögeln deren Beute ab. Zudem wird ab und zu auch nach Nahrung getaucht. Die meisten Arten sind Allesfresser, sodass sie Lebendnahrung, wie zum Beispiel Fische, Krebstiere, kleine Nagetiere, Weichtiere und Stachelhäuter, Abfälle und Aas fressen. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken die Vögel durch das Trinken von Meerwasser oder auch durch das Verzehren von Nahrung, die einen sehr hohen Wassergehalt aufweist.




Besonderheiten

Möwen gehören zu den sogenannten Bodenbrütern, und in der Regel brüten sie in Kolonien. Die Eier werden aggressiv gegen Fressfeinde und auch sich nähernde Menschen verteidigt. Erwähnenswert ist auch, dass Möwen bis zu 30 Jahre alt werden können.

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