Ein Marder
Ein Marder

 

Wer es im Dachboden poltern hört oder Unrat im Auto findet, hat wahrscheinlich einen Steinmarder auf dem Grundstück. Im nachfolgenden listen wir ein paar Tipps auf, wie sich das Nagetier wieder loswerden lässt.




Haus und Garten: Marder vertreiben mit Vergrämungsmitteln 

Sei es durch laute Geräusche oder durch unangenehme Gerüche: ein Marder auf dem Dachboden macht sich recht schnell bemerkbar. Da Steinmarder dem Jagdgesetz unterstehen, sollte bei einem Befall immer ein Jäger eingeschaltet werden. Der Fachmann wird den Eindringling mit einem Köder in die Falle locken und aus dem Haus entfernen.
Manchmal genügt es, den ungebetenen Gast ganz einfach zu stören. Sogenannte Vergrämungsmittel – etwa ein laut spielendes Radio am Tag oder ein gezieltes Klopfen am Versteck des Marders – vertreiben die Tiere meist nach kurzer Zeit. Auch Schellenwecker oder Ultraschallgeräte aus dem Fachhandel können helfen, einen Marder ohne die Hilfe eines Jägers loszuwerden.
All diese Maßnahmen vertreiben den Marder allerdings nur kurzfristig. Sobald die Störfaktoren verschwunden sind, kehrt das Tier in der Regel wieder in seinen Unterschlupf zurück – es sei denn, die Zugangswege wurden verschlossen.

Den Einschlupf des Marders verschließen

Auf Dauer kann ein Marder nur vom Grundstück vertrieben werden, indem die Schlupflöcher des Eindringlings gefunden und verschlossen werden. Zunächst gilt es, nach sichtbaren Spuren Ausschau zu halten – Kratzspuren an Regenrinnen und nahegelegenen Bäumen etwa oder Fußspuren im Gemüsebett. Ein Dachdecker kann helfen, Löcher auf dem Dach ausfindig zu machen.

Ist die Einschlupfstelle gefunden, muss sie sorgfältig verschlossen werden – zum Beispiel mit Maschendraht. Dabei sollte man allerdings sicherstellen, dass das Tier gerade „außer Haus“ ist. Ansonsten richtet es bei einem möglichen Ausbruchsversuch noch größere Schäden an.
Wichtig: In den Sommermonaten sollte ein Marder nicht selbstständig gefangen werden, denn womöglich nutzt das Tier den Unterschlupf als Brutstätte. Wer Jungtiere bemerkt oder sich aus anderen Gründen unsicher ist, sollte einen Fachmann einschalten.

Auto: Anti-Marder-Sprays sollen Marder vertreiben

Aus dem Auto kann der Marder selbst vertrieben werden. Hierfür bieten sich spezielle Drahtgitter an, die unter den Motorraum geschoben werden. Hat das Tier sein Revier verlassen, muss das Auto einer gründlichen Wäsche unterzogen werden. Der Grund: der Marder markiert das Fahrzeug und wird höchstwahrscheinlich wieder in sein Revier zurückkehren. Deshalb sollten auch Parkfläche und Garage von allen Rückständen befreit werden.




Darüber hinaus bieten sich spezielle Anti-Marder-Sprays an. Diese Präparate enthalten Duftstoffe, die der Eindringling als störend empfindet – und dann hoffentlich das Weite sucht. Einige bewährte Alternative aus dem Haushalt sind Hundehaare, Tierurin oder WC-Duftsteine.

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