Ein Betonmischer
Ein Betonmischer © Digimagic/pixelio.de

 

Wer bei sich im Garten einen Carport, ein Terrassendach oder ein ähnliches Gebäude errichten möchte, der sollte diese aus Gründen der Stabilität immer auf ein solides Fundament stellen. Grundsätzlich kommen zwei Arten an Fundamenten infrage: das Punkt- und das Streifenfundament. An dieser Stelle wollen wir kurz die Unterschiede dieser beiden Fundamente erläutern und darauf eingehen, wie sich diese Fundamente selbst bauen lassen.

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Das Punktfundament

Punktfundamente bestehen aus mehreren Einzelfundamenten, die sich später unter den tragenden Elementen des Bauwerks befinden. In der Regel ist jedes dieser Punktfundamente zwischen 30 mal 30 und 50 mal 50 Zentimetern groß. Bevor mit der Anlage der Punktfundamente begonnen wird, sollte darauf geachtet werden, dass der Boden überall gleich beschaffen und gleich fest ist. Ansonsten könnte später die Gefahr eines Absinkens bestehen.

Das Punktfundament anlegen

Als erstes muss das Loch für das Fundament ausgehoben werden. Dieses sollte die gewählte Größe besitzen und eine Tiefe von 80 Zentimetern. Fakt ist, dass je größer die Balken sind, desto größer muss das Fundament sein. Damit keine Erde in das Fundament nachrutscht, muss eine Verschalung aus Holz eingesetzt werden. Bei dieser handelt es sich um einen Hohlkörper aus Holz, der oben und unten offen ist. Verwendet werden dafür sogenannte Schalbretter, die entweder lose in die Innenwände des Lochs gesteckt oder zusammengenagelt werden. Wichtig ist, die Schalbretter mit einer Wasserwaage waagerecht auszurichten.

Nun muss der Beton angemischt werden. Als Gefäße eignen sich dafür ein großer Mörteleimer, eine Schubkarre oder bei größeren Mengen ein Betonmischer. Für eine leichte Verarbeitung empfehlen wir Estrichbeton beziehungsweise Trockenbeton, der im Fachhandel erhältlich ist. Da der Estrichbeton bei der Mischung mit Wasser alkalisch reagiert, sollten Handwerker bei der Verarbeitung unbedingt Schutzhandschuhe, eine Schutzbrille und eventuell auch eine Atemschutzmaske tragen. Der Beton muss nun in dem auf der Packung angegebenen Mischverhältnis angerührt werden. Im Normallfall kommt etwa ein Liter Wasser auf zehn Kilogramm Beton, manchmal auch etwas mehr. Zum Verrühren empfiehlt sich ein  Rührwerk.

Mit Schaufel und Maurerkelle wird das Ganze anschließend in das vorgesehene Loch gegeben. Sollen Träger in das Fundament eingearbeitet werden, werden diese im nächsten Schritt eingesetzt. Der Anker des Trägers muss dabei mindestens drei Zentimeter in das Fundament reichen. Wichtig ist, dass der Träger auf einer kleinen Latte, die quer über das Loch gelegt wird, fixiert wird. In den abschließenden Schritten wird der umliegende Beton mit einem Stock oder einem ähnlichen Gegenstand durch Stampfen und Stochern verdichtet und mit der Maurerkelle glatt gestrichen. Durch das Verdichten werden eventuelle Hohlräume beseitigt. Anschließend sollte das Fundament für rund eine Woche lang leicht feucht gehalten  und dabei vor Witterungseinflüssen wie Frost oder starkem Regen geschützt werden. Ferner sollten bei  der Anlage eines Punktfundaments die Temperaturen nicht mehr als 25 Grad betragen.

Das Streifenfundament

Streifenfundamente sind die beste Wahl, wenn eine Mauer errichtet werden soll. Alternativ können sie auch für die Errichtung von Gartenhäusern verwendet werden.

Das Streifenfundament anlegen

Um ein Streifenfundament anzulegen, muss ein Graben ausgehoben werden, der ebenfalls wieder eine Tiefe von 80 Zentimeter besitzen sollte. Die Außenmaße sollten sich nach denMaßen des Bauerwerks, das auf dem Fundament gebaut werden soll, richten. Ist der Graben fertig, kommen die Schalbretter zum Einsatz. Die nächsten Arbeitsschritte sind mit denen, die bei der Anlage des Punktfundaments vonnöten sind, identisch. Auch beim Anlegen eines Streifenfundaments ist es sehr wichtig, dass die gesamte Betonschicht durch Klopfen und Stampfen verdichtet wird. Nur so lassen sich Hohlräume und eventuelle Unstabilitäten verhindern.

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