Quecke
Quecke © Christian Goldmann

 

Der Name „Quecke“ stammt von dem althochdeutschen Wort „queck“, was so viel heißt, wie „kräftig“ oder „lebendig“. Der Name deutet den sehr starken Ausbreitungsdrang der Pflanze an. Die Quecke wird auch Haargerste genannt und gehört zu der Familie der Süßgräser, die insgesamt 10.000 Arten und 650 Gattungen umfasst, worunter sich auch viele Nutzpflanzen befinden. Quecken sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Krautige Pflanzen haben generell die Eigenschaft nicht zu verholzen, mehrjährige krautige Pflanzen werden auch zu den Stauden gezählt.




Ährengräser

Bei der Quecke handelt es sich um Ährengräser, die eine gestreckte Hauptachse aufweisen, auch Spindel genannt, an der die Einzelblüten sitzen. Die Ährchen weisen drei  bis acht Blüten auf. Einige Arten der Quecke bilden lange, unterirdische Rhizome, also Sprossachsensysteme aus.  Barthaare, auch Grannen genannt, treten bei Quecken eher nicht oder nur in sehr kurzer Form auf.
Quecken finden sich auf der Nordhalbkugel, aber auch im Süden von Südamerika. Je nach Auffassung werden 40 bis 100 Arten der Quecke unterschieden. Häufig ist die Unterteilung in Hundsquecken, die keine Rhizome aufweisen und so in der Überzahl sind, und in Echte Quecken.
Die Hunds-Quecke lässt sich häufig im Gebüsch und an Waldrändern in Europa und Asien finden. Häufig ist sie zudem auch in Auenwäldern und an Ufern und Waldwegen anzutreffen. Sie bevorzugt sickernasse Lehm- und Tonböden. Sie ist ein Stickstoffzeiger sowie ein Schwachsäure- und ein Schwachbasezeiger.




Wuchshöhen bis zu 60 Zentimeter

Die Binsenquecke wird auch Strandquecke oder Strandweizen genannt. Sie erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern mit aufrechtem Halm. Es sind mehrere Rhizome vorhanden. Die Ährchen erhalten drei bis acht Blüten. Die seitlich abgeflachten Ährchen sind 15 bis 28 Millimeter lang. Die Deckspelze liegen am Ansatzpunkt der Blüte an der Achse des Ährchens. Die Hüllspelzen weisen eine Länge von neun bis 20 Millimeter auf.
Die Stumpfblütige Quecke stammt aus Südeuropa und ist mittlerweile europaweit an den Rändern von Straßen beheimatet. Sie ist zudem unter dem Namen Pontische Quecke bekannt. Bei ihr sitzen flache Ährchen mit Breitseite zur Blattspindel an den Knoten. Die sechs Millimeter lange Frucht ist oben beharrt. In Deutschland ist die Stumpfblumige Quecke seit 1982 anzutreffen. Teilweise tritt sie auch als Nutzpflanze auf, etwa als Weidegras und Grünfutter. Sie wird auch eingesetzt gegen Bodenerosion. Mit ihrer Hilfe wird zudem Biogas und damit elektrischer Strom erzeugt.

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